Das Handwerk
Ausbildung
Die Ausbildung
für mehr
Ich arbeite seit über fünfzig Jahren am Menschen. Das meiste, was ich tue, lässt sich nicht erklären, solange man es nicht am eigenen Körper gespürt hat. Beschreiben kann ich es trotzdem.
Wer zu mir kommt, ist meistens schon weit gelaufen. Bücher gelesen, Seminare besucht, einen Lehrer gehabt, oft mehrere. Irgendwann stellt sich eine Frage, die bis dahin niemand beantwortet hat. Warum spüre ich etwas, das ich nicht benennen kann, und warum komme ich da nicht hin.
Darum geht es in dieser Ausbildung. Nicht um eine Methode, die Sie lernen und danach anwenden. Es geht um den Zugang zu einer Ebene, die in Ihnen schon vorhanden ist und bisher geschlossen war. Ich öffne sie nicht für Sie. Ich zeige Ihnen, wo die Tür steht, und bleibe daneben, bis Sie durch sind.
Drei Zugänge
Durchgehende Qualität
Die Ausbildung kennt drei Wege. Sie unterscheiden sich nicht im Grundprinzip, sondern darin, wofür jemand die Anbindung sucht. Welcher der richtige ist, ergibt sich meistens schon im ersten Gespräch.
Für die eigene Anbindung
Privat | Persönlich
Der erste Weg ist für Menschen, die die Anbindung für sich selbst und ihr unmittelbares Umfeld suchen. Eine Mutter, die spürt, dass sie für ihre Kinder mehr halten kann, als sie bisher gewusst hat. Ein Sportler, der Leistung nicht durch mehr Druck, sondern durch weniger finden möchte. Ein Lehrer, eine Beamtin, ein Handwerker, der die eigene Ruhe und den eigenen Fokus als Grundlage seines Tuns versteht. Es geht hier nicht darum, später mit anderen zu arbeiten, sondern darum, das eigene Leben aus einem anderen Grund heraus zu führen.
Drei Monate, 1.490 Euro.
Für die Arbeit mit Menschen
beruflich
Der zweite Weg ist für Menschen, die beruflich mit anderen arbeiten. Ärztinnen, Therapeuten, Heilpraktikerinnen, Yogalehrer. Pflegekräfte, Krankenschwestern, Erzieherinnen. Alle, die täglich einen Raum für andere halten, oft ohne dass es eine Methode dafür gäbe.
Was im ersten Zugang für Sie selbst geschieht, kommt hier dazu. Und darüber hinaus die Fähigkeit, Räume bewusst zu halten, intuitiv mit Klienten zu arbeiten, zu spüren, was sich zeigt, und zu unterscheiden zwischen dem, was gespürt wird, und dem, was sich als Gedanke oder Meinung dazwischenschiebt. Sie lernen außerdem, Felder in einem bestimmten Maß zu bereinigen, sodass Ihre eigene Arbeit im System Ihrer Klienten leichter trägt.
Sechs Monate, 3.949 Euro.
Für das Schöpferische
Professionell
Der dritte Weg ist für Menschen, die aus dem Prinzip heraus Neues entstehen lassen wollen. Ärzte, Wissenschaftlerinnen, Entwickler. Menschen, die nicht nur mit dem arbeiten wollen, was schon da ist, sondern an Behandlungsansätzen, Stoffen oder Werkzeugen arbeiten, die es so noch nicht gibt.
Alles aus den beiden ersten Zugängen ist hier enthalten, und darüber hinaus das, was sich nicht mehr in Lernschritten beschreiben lässt. Es geht darum, sich selbst keine Grenzen zu setzen, zu schöpfen, zu erfinden und Dinge selbst zu informieren. Welche Form dieser Weg genau nimmt, lässt sich vorab nicht vollständig beschreiben, weil er von dem abhängt, was jemand entwickeln will.
Bis zu zwölf Monate, 7.498 Euro.
Format und Zahlung
Klar & Sichtbar
Die Ausbildung findet in allen drei Zugängen ausschließlich eins zu eins statt. Regelmäßige Calls, dazwischen Zeit. Die erste Phase ist das eigentliche Öffnen und Einüben. Danach folgt die Integration, die Phase, in der sich zeigt, ob das Gelernte im Alltag trägt. In dieser zweiten Phase bin ich erreichbar, wenn Sie Unterstützung brauchen oder sich an einer Stelle nicht sicher sind.
Die Zahlung erfolgt wahlweise quartalsweise oder komplett zu Beginn. Weitere Einzelheiten zu den Zahlungsmodalitäten ergeben sich aus dem Vertrag, der mit der Buchung geschlossen wird.
Für Gruppen und Einrichtungen
institutionell
Gelegentlich fragen mehrere Menschen aus derselben Einrichtung an, eine Gruppe von Pflegekräften aus einer Klinik, ein Team aus einer Praxis, ein Kollegium. In solchen Fällen besprechen wir Umfang, Form und Konditionen gesondert. Die Ausbildung bleibt auch dann eins zu eins, das lässt sich nicht verdichten, aber die Gesamtgestaltung kann auf die Situation einer Einrichtung zugeschnitten werden. Sprechen Sie mich an.
Was Sie mitnehmen
Das Gegenteil von Kompliziert
Der Weg selbst ist das Eigentliche. Diese Monate sind nicht der Umweg zu einem Abschluss, sondern das, worum es geht. Alles, was danach kommt, ist eine Verlängerung dessen, was in dieser Zeit entstanden ist.
Entsprechend gibt es keine Skripte, keine Handouts, keine Zertifikatsmappe, die Sie herumzeigen können. Wenn Sie am Ende eine Bestätigung wünschen, bekommen Sie eine. Die meisten wünschen sie irgendwann nicht mehr. Das passiert ganz von selbst und ist kein Ziel der Ausbildung.
Was Sie mitnehmen, sind Ihre eigenen Notizen und eine Wahrnehmung, die nun greifbarer geworden ist. Viele bringen bereits etwas mit, wenn sie zu mir kommen, eine Ahnung, eine Begabung, manchmal eine lange geübte Feinfühligkeit. Das wird ihnen hier nicht genommen und nicht ersetzt. Es wird verständlicher, und es wird arbeitsfähig. Beides gehört danach nur Ihnen. Übertragbar ist es nicht, und ich würde es Ihnen auch nicht als etwas verkaufen, das Sie Dritten beibringen könnten. Wer das will, macht etwas anderes.
Ein Hinweis, den ich ungern gebe
Qualtität setzt sich durch. Immer
Diese Ausbildung ist nichts für Menschen, die sie als Werkzeug gegen andere einsetzen wollen. Der Grund ist nicht in erster Linie ein moralischer, er liegt in der Sache selbst. Was sich hier öffnet, schließt sich bei solchen Absichten von selbst wieder. Ich habe das oft genug gesehen, um es mit Gelassenheit zu sagen.
Der Name
Definition & Kante
„Esokinetik“ ist eine eingetragene Marke. Absolventen arbeiten mit dem, was sie gelernt haben, nennen es aber nicht so. Der Name ist an eine bestimmte Art zu arbeiten gebunden, nicht an einen Berufsstand und nicht an eine Person. Das sage ich mit Respekt für alle, die in einem heilenden oder behandelnden Beruf schon viel gesehen und viel gelernt haben. Dieser Erfahrungsschatz bleibt Ihnen selbstverständlich, und er wird hier im Laufe der Arbeit eher klarer als geringer. Der Schutz des Namens hat damit nichts zu tun, er soll nur verhindern, dass „Esokinetik“ wird, was „Coaching“ heute ist, ein Wort, das alles und nichts bedeutet.
Fragen, die mir immer wieder gestellt werden
FAQ's
Ich bin nicht sicher, welcher der drei Zugänge zu mir passt. Wie finde ich das heraus?
Das ist die häufigste Frage vor der Anmeldung, und sie ist eine gute. Meistens klärt sich das im ersten Gespräch innerhalb weniger Minuten. Was Sie vorher für sich tun können: Fragen Sie sich, wofür Sie kommen. Wenn die Antwort bei Ihnen selbst und Ihrem unmittelbaren Leben bleibt, ist es der erste Zugang. Wenn es um Menschen geht, mit denen Sie beruflich arbeiten, ist es der zweite. Wenn Sie etwas entstehen lassen wollen, das es so noch nicht gibt, ist es der dritte. Die Antworten widersprechen sich oft, und genau dort lohnt sich das Gespräch.
Kann ich später von einem Zugang in den nächsten wechseln?
Ja, und es ist ein häufiger Weg. Manche merken nach dem ersten Zugang, dass sie beruflich weitergehen wollen, was zu Beginn nicht abzusehen war. In solchen Fällen wird der zweite Zugang nicht noch einmal von vorn begonnen, sondern baut auf dem auf, was schon da ist. Die genaue Gestaltung besprechen wir dann gemeinsam.
Ich arbeite als Heilpraktikerin oder Therapeutin und habe schon einiges gelernt. Ist das hier nicht noch ein weiterer Ansatz auf einem ohnehin vollen Tisch?
Verstehe ich. Und ich würde es Ihnen nicht übelnehmen, wenn Sie erst einmal skeptisch sind. Die Esokinetik legt sich nicht neben das, was Sie bereits können, sondern darunter. Sie berührt das, aus dem heraus Sie arbeiten, nicht das Werkzeug selbst. Wenn das stimmt, was Sie bisher tun, wird es danach nicht anders, sondern klarer.
Ich bin Pflegekraft oder Krankenschwester. Ich habe keine eigene Praxis, ich arbeite in einer Einrichtung. Bringt mir der zweite Zugang wirklich etwas?
Das ist eine der Fragen, auf die ich am liebsten antworte. Ja. Menschen, die in Pflege und Betreuung arbeiten, halten über Jahre einen Raum für andere, ohne dass es eine Methode dafür gäbe. Sie machen es aus sich heraus. Die Esokinetik gibt dieser Arbeit einen Boden, der verhindert, dass Sie sich dabei aufbrauchen. Und sie erweitert das, was Sie im Kontakt mit Patienten wahrnehmen können, oft in einer Weise, die Ihnen auch in der Zusammenarbeit mit Ärzten neue Möglichkeiten eröffnet.
Ich bin Privatperson, ohne beruflichen Hintergrund in diesem Feld. Reicht der erste Zugang für mich?
Ja, und er ist ausdrücklich für Sie gemacht. Manche meiner ruhigsten und tiefsten Schüler sind Menschen, die nebenbei einen Haushalt führen und dort am Tag mehr halten als mancher Therapeut in seiner Praxis. Die Ausbildung ist nicht an einen Berufsstand gebunden, und sie dient nicht in erster Linie dazu, später an anderen zu arbeiten. Sie dient zunächst Ihnen selbst.
Was genau heißt „Dinge selbst informieren“ im dritten Zugang?
Das lässt sich vorab nur umreißen, weil es vom Einzelnen abhängt. Gemeint ist die Fähigkeit, Materialien, Stoffe oder Werkzeuge so mit einer Absicht zu verbinden, dass diese Absicht im Material weiterwirkt. Wer sich für den dritten Zugang interessiert, hat meistens schon eine Ahnung, warum er fragt. Das Übrige zeigt sich im Laufe der Arbeit.
Ich habe gar keinen dieser Hintergründe, und keine der obigen Gruppen beschreibt mich genau. Passt das trotzdem?
Vielleicht. Und vielleicht ist die Ausbildung auch nicht der erste Schritt, sondern die Begleitung. Manchmal lohnt es sich, zunächst einmal zu schauen, was im eigenen System gerade steht und ob etwas aus dem Weg darf, bevor man entscheidet, ob man in einer Ausbildung tiefer gehen möchte. Das klärt sich am besten im Gespräch. Wenn etwas in Ihnen dieses Thema liest und nicht loslässt, hat das meistens einen Grund.